Uraufführung unseres überarbeiteten Filmes im NS-Dokuzentrum München

Donnerstag, den 19.10.2017 um 19.00 Uhr läuft im NS-Dokumentationszentrum München (Auditorium) unser neuer Film Pryít Kiew mit anschließender Diskussion.
Der Eintritt ist frei.
Bisher gab es zwei Filme, die Dokumentation unseres Besuches in Kiew sowie die Kurzdoku anlässlich des Besuches unserer Protagonisten in München.
Nun wurden beide Dokumentationen endlich zu einem Film zusammengefasst. Diese Neufassung wird am 19.10. erstmals im Rahmen der Sonderausstellung „Erinnerung bewahren, Sklaven und Zwangsarbeiter des Dritten Reiches aus Polen 1939 – 1945“ uraufgeführt.
mehr Infos zur Ausstellung und zum Programm: https://www.ns-dokuzentrum-muenchen.de/sonderausstellung/aktuell/

Drinnen oder draußen?

Zusammenleben in Europa.
So nennt sich eine Veranstaltungsreihe des Kulturreferats München, in deren Rahmen auch unsere Kiewfilme noch einmal gezeigt werden.
Am 04.04.2017 werden beide Filme im Kino des Medienzentrum München, Rupprechtstr. 29, um 19.30 Uhr laufen. Nach der Aufführung stehen die Filmemacher für Fragen und Diskussionen zur Verfügung.
Der Eintritt ist frei, um Voranmeldung wird gebeten.
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Filmpremiere

Pünktlich zur Weihnachtsfeier im ASB konnte der Film zum Besuch der Ukrainer präsentiert werden.
Im Fernsehen läuft er am 28.12.2015 um 16.00 Uhr auf afk, das auf münchen.tv ausgestrahlt wird. Die Wiederholung gibt es am 31.12., ebenfalls um 16.00 Uhr.
Auf dem Jugendfilmfest Flimmern & Rauschen in der Münchner Muffathalle kann der Film ebenfalls gesehen werden. Er läuft am 25.2.2016 um 19.00 Uhr.

Bedrückender Tag mit Happy End – Happy Birthday

Der Maifeiertag stand nochmals stark im Zeichen der schrecklichen Taten von Nazideutschland.

Bei einem Besuch im Prototypen der Konzentrationslager, im KZ Dachau, konnten sich unsere ukrainischen Besucher nochmals über die Bedingungen und die Unterbringung der politischen Gegner und der ethnischen Minderheiten in einem Arbeitslager informieren. Ebenfalls wurde auf der Führung durch die KZ Gedenkstelle die doch ganz andere Art der Inhaftierung in einem Vernichtungslager angerissen.

Die Erzählungen und Informationen unserer Historikerin, die uns im KZ  herumführte, rief bei allen Teilnehmern starke Emotionen hervor.
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Ausflug nach Nürnberg

Frau S. war seit Jahrzehnten nicht mehr in Deutschland, und doch ist sie irgendwie Nürnbergerin.  Hier wurde sie nämlich geboren, mitten im zweiten Weltkrieg, als Tochter von  ukrainischen Zwangsarbeitern. Mit der Mutter zog sie nach dem Krieg zurück nach Kiew. An ihren Vater, der die schlechten Bedingungen damals nicht überlebt hat, kann sie sich kaum erinnern. Der Verlust hat sie ihr ganzes Leben lang nicht losgelassen. Als wir Frau S. bei unserem Kiew-Besuch im Herbst 2013 zum ersten Mal treffen, hat sie deswegen nur einen Wunsch: Das unbekannte Grab des Vaters finden und dort Blumen niederlegen. Gestern sollte der Wunsch  endlich in Erfüllung gehen.
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